Adventskalender - Türchen Nr. 4

Adventskalender - Türchen Nr. 4

Hinter unserem vierten Türchen verstecken sich heute gleich zehn wertvolle Tipps für ein entspanntes Weihnachtsfest! 

Unsere Top 10 Tipps für entspannte Weihnachten

Alle Jahre wieder die gleichen Fragen: Was schenken wir den Kindern? Was schenken wir den Eltern? Was essen wir an Heiligabend? Was schenken wir den Neffen, Nichten, Onkeln und Tanten? Und plötzlich hat man mehr Stress als Spaß.

Wer sich schon am ersten Advent auf das Ende der Weihnachtszeit freut, für den haben wir hier zehn Tipps, die die Vorweihnachtszeit entspannter machen.

Tipp 1: Do it yourself

Bei Kindern kann man sich vor Geschenkeideen kaum retten. Aber was schenkt man Erwachsenen, die schon alles haben?

Was wir oft vergessen: Viele freuen sich bereits über kleine Geschenke, die man leicht selber machen kann. Von der Marmelade zur Chili-Sauce bis hin zu gebasteltem Schmuck – eure Kreativität kennt nur zwei Grenzen: Handwerkliches Geschick und Zeit.

Wer also nicht gerne bastelt, fährt gut mit Geschenken, die man in Massen vorproduzieren kann wie zum Beispiel Kekse. Bonuspunkt: Kinder können hier prima mithelfen und das DIY-Projekt wird so schnell zur gemeinsamen Familienaktion.

Tipp 2: Wünsch dir was

Ihr möchtet euren Liebsten etwas Stress nehmen? Dann wünscht euch zu Weihnachten was Konkretes.

Keine Sorge, ihr braucht keinen Wunschzettel. Ein Hinweis auf ein passendes Geschenk reicht aus. Der Vorteil: Besonders wenn große Anschaffungen anstehen, können mehrere Familienmitglieder zusammenlegen. Win-Win für alle: Niemand muss Rätselraten und ihr bekommt etwas, das ihr braucht.

Wer sich gern überraschen lässt, kann auch nur eine Richtung vorgeben.

Tipp 3: Listen führen

Zugegeben, für diesen Tipp ist es jetzt zu spät. Da wir aber den Weihnachtsstress langfristig senken wollen, gehört er einfach in die Top 10.

Die weltbewegende Weisheit hinter dem Tipp: Geschenke kaufen geht schneller, wenn ihr wisst, was ihr kaufen wollt. Fangt also nicht erst im Dezember an, Ideen zu sammeln. Sondern schreibt sie euch über das Jahr hinweg auf.

Dazu braucht es nur etwas Aufmerksamkeit. Denn die besten Ideen fallen ganz nebensächlich in alltäglichen Gesprächen. Fragt man aber die gleiche Person im Dezember nach einem konkreten Wunsch, fällt ihr so schnell nichts ein.

Tipp 4: Aufgaben verteilen

Weihnachten genießt man am besten zusammen. Deswegen sollte auch niemand das Fest alleine vorbereiten. Trotzdem passiert es immer wieder, dass sich ein oder zwei Personen abarbeiten, während der Rest Kekse isst. 

Kein Wunder, dass der Stresspegel ins Unermessliche steigt. In dem Moment ist es schwer, Aufgaben spontan zu verteilen. Damit alle wissen, wie sie helfen können, solltet ihr vorher in Ruhe darüber sprechen.  

Tipp 5: Nicht nur das Ergebnis genießen 

Natürlich ist es schön, wenn am Ende das Essen schmeckt, sich alle gut unterhalten und sich über ihre Geschenke freuen. Trotzdem gilt auch an Weihnachten: Der Weg ist das Ziel.

Denn auch Vorbereitungszeit ist Lebenszeit. Und es wäre doch schade, diese nicht zu genießen.

Wer Kinder hat, kommt um die ein oder andere Aktion nicht herum. Für alle anderen gilt: Warum Kekse backen, wenn man nicht gerne backt? Warum ein 5-Gänge-Menü kochen, wenn man ungern am Herd steht? Warum sich gegenseitig etwas schenken, wenn am Ende alle enttäuscht von ihren Geschenken sind?

Will heißen: Wenn man auf eine Aktion verzichten kann, dann sollte man das auch tun. 

Tipp 6: Pausen machen

Der Weihnachtsmarathon endet für viele erschöpft nach dem zweiten Weihnachtstag. Dabei muss man nicht alles im Sprint erledigen. Wenn ihr bewusst Erholung einplant, habt ihr mehr von der gemütlichen Weihnachtszeit

Wie die Pausen aussehen, entscheidet ihr. Unsere Favoriten sind Spaziergänge, Filme, Meditation, Sport oder einfach nur ein Glühwein mit Freunden. Hauptsache zu den To-dos gesellen sich ein paar To-enjoys.

Tipp 7: Wichteln

Bei Wichteln denkt man schnell an uninspirierte Geschenke oder Ramsch, den andere aus dem Haus haben wollen.

Das kann man so machen. Schöner ist es mit ernst gemeinten Geschenken. Der Vorteil: Anstatt jedes Jahr verschiedene Geschenke zu kaufen, zieht jeder einen Namen und darf dann nur für diese Person ein Geschenk kaufen. So habt ihr mehr Zeit und Budget für das Geschenk, womit auch gleich der Stresspegel sinkt.

Erfahrungsgemäß funktioniert Wichteln besser mit Erwachsenen. Kinder lassen sich dann doch gerne von mehreren Menschen beschenken. Außerdem ­– wer will schon gerne vom zwei-jährigen Neffen gezogen werden?

Tipp 8: Remote feiern

2020 lässt auch das Weihnachtsfest nicht unberührt. Je größer die Familie, desto schwieriger ein gemeinsames Fest.

Dank Skype und Co. können sich Familien trotzdem nah sein. Zum Beispiel beim gemeinsamen Plätzchenbacken oder Glühwein trinken. Mit ein bisschen Planung könnt ihr sogar Geschenke zusammen auspacken. 

Tipp 9: Eine für Alle

Auch das Shoppen wird dieses Jahr nicht leichter. Wer sich nicht wohlfühlt, von Laden zu Laden zu gehen, kann Geschenke gebündelt kaufen.

Wenn mehrere Personen Bücher verschenken wollen, könnt ihr die Titel sammeln, sodass nur einer alle Bücher kauft.

Sammelbestellungen bei Onlinehändlern verhindern, dass viele einzelne Pakete verschickt werden. Der Tipp erfordert zwar etwas Planung. Ihr spart aber eine Menge Zeit, wenn er funktioniert. 

Tipp 10: Genießen Genießen Genießen

Ja, wir wiederholen uns. Aber wir können gar nicht oft genug sagen, wie wichtig es ist, die Weihnachtszeit zu genießen. Nicht falsch verstehen: Es geht uns nicht um erzwungene Harmonie. Sondern darum, die Zeit mit der Familie bewusst wahrzunehmen und nicht im Stress zu zergehen.

Denn wenn uns dieses Jahr eins gelehrt hat, dann doch, dass dies das Wichtigste ist.

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